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[Frage] WAF ekey unterirdisch - Finger werden nicht erkannt - Lösungsvorschläge zur Verbesserung

Diskussion über die Integration von ekey home, ekey multi und künftig auch ekey net.
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773H
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#11

Beitrag von 773H »

In der Regel haben solche Türen einen Anschluss an eine USV. Wobei das bei einem Defekt der Mechanik / Elektronik auch wenig hilft.

Noch was zu den kalten / nassen Fingern: ich habe das gestern mal extremgetestet. Mit blossen Händen den Schnee vom Auto entfernt bis die Hände zu schmerzen angefangen haben. Danach den Finger eigelesen: hat dieses mal ein bischen länger gelb geblinkt aber trotzdem beim ersten Versuch geöffnet.

Muss also doch eher an der Fingerbeschaffenheit liegen.

Gruß Stephan
Zuletzt geändert von 773H am Fr Dez 10, 2021 6:45 am, insgesamt 1-mal geändert.
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supernode
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#12

Beitrag von supernode »

Alles was mit der Haustür zu tun hat hängt an einer USV. Bisher war da wirklich keinerlei Problem und die USV wäre auch nicht nötig gewesen.
Letztlich werde ich den ganzen KNX Bus hinter eine USV hängen, da die Öffnungsbefehle von Gegensprechanlage -> Schaltaktor -> Motorschloss über KNX laufen. Im KNXUF wird dieser Aufbau zwar verteufelt aber ich sehe für mich keine wesentliche Reduzierung der Sicherheit. Viel mehr erhalte ich damit die Möglichkeit mit Visu, Logik etc. den WAF zu erhöhen. :dance:

Im Notfall gäbe es noch eine Nebeneingangstür mit klassichem Schlüssel.
Diesen habe ich natürlich nicht dabei sondern wäre irgendwo in Hausnähe deponiert.
Nein, nicht unter der Fußmatte oder im Blumentopf ... :lol:
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StefanW
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#13

Beitrag von StefanW »

Hi,

der Punkt ist halt nur, wenn Du im Fall eines Einbruchs keine Einbruchsspuren nachweisen kann, könnte die Versicherung frei von der Leistung sein

==> Bitte daher mit der Versicherung in Detail besprechen, was Du da tust

lg

Stefan
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supernode
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#14

Beitrag von supernode »

Vielleicht übersehe ich da etwas aber ich sehe da keine Schwachstelle die mich nicht mehr schlafen lässt.

1) Gegensprechanlage mit Zugangsmöglichkeiten ist Standard, sehe ich als sicher genug für ein EFH an
Das umfasst die Codetastatur, RFID und Bluetooth.
2) Motorschloss ist vom Schreiner verbaut, auch Standard
3) Ein klassisches Schloss zum anbohren etc. gibt es nicht
4) FP ist im Türflügel eingebaut, so wie bei allen Türen von Bayerwald & Co auch
5) Bei KNX bräuchte man erst mal Zugriff auf den Bus und dann noch die richtige GA für das Öffnen der Tür.
6) Die KNX Außenlinien sind vom Inneren getrennt d.h. gefiltert, mehr kann man da mWn nicht machen.
7) Die Videoüberwachung schreckt zusätzlich ab

Einen elektronischen Angriff sehe ich als sehr unwahrscheinlich an. Klar, machbar ist alles aber dem typischen Einbrecher fehlt doch das Know-How um sowas durchzuführen. Der Aufland lohnt einfach nicht und bei jedem Haus ist es wieder anders. Ist ja in der Realität nicht wie im Film wo ein Hacker sein Spezialgerät zückt, eine Nummernfolge ermittelt wird und schwups ist die Tür offen.

Die Haustür ist weithin einsehbar, kein typischer Ort wo jemand versucht eine Tür zu knacken.
Ich sehe den Schwachpunkt viel mehr bei der Nebeneingangstür am Kellerabgang.

Ob das für eine Versicherung relevant wäre ist fraglich da ich da wenig Kompetenz in solchen Belangen erwarte. Der Versicherungsvertreter wird sicher nur Bahnhof verstehen.
Aber gerne könnt ihr mir sagen was euch stört, vielleicht ließe sich ja noch was verbessern.
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gbglace
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#15

Beitrag von gbglace »

Naja wie man an anderer Stelle gesehen hat genügt ein offener KNX Port in der Fritze und alle oben genannten Punkte sind obsolet.

Rein von der Sabotage ja kann man das als relativ unkritisch betrachten. Interessant sind dann noch falsche Parametrierungen am Aktorkanal, was dann zu unkontrollierten Öffnungen führen kann (Integration in Zentralbefehle, falsche Einstellungen bei Busreset, GA unglücklich bei Redesing diverser Logiken vergessen, oder GA Struktur umgebaut und alte wo vergessen die vorher Licht jetzt Türschloss geworden ist). Also eher die Fehlerkomponente Mensch im Hobby-KNX.
Grüße
Göran

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supernode
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#16

Beitrag von supernode »

Fehler passieren, immer und überall. Speziell beim Hobby-KNXler ist das doch immer "Work-in-Progress".
Aber selbst bei der Haustür hat das doch erst mal keine schwerwiegenden Auswirkungen: Da geht einmal irgendwann die Tür auf. In dem Moment wartet dann aber sicher kein Einbrecher vor der Tür. Das kann passieren, klar, aber dann geht man halt auf die Suche und behebt das Problem.

Wir hatten das Problem mit der selbst öffnenden Haustür übrigens schon: Das BT Modul hatte fälschlicherweise einen Tastendruck erkannt und das Handy lag innen neben der Tür. Man selbst sitzt im Wohnzimmer und hört dass sich die Tür öffnen. Ein erschreckendes Gefühl ohne Zweifel.
Das ist dann aber ein Thema für den Hersteller des Moduls da sowas nicht vorkommen darf und eben nachgebessert werden muss.

Letztlich muss jeder für sich entscheiden ob man den klassischen Schlüssel haben will oder andere, modernere Zugriffslösungen nutzen will. Dass Elektronik und IT aufgrund ihrer Komplexität eben auch Einfallstoren und Risiken haben muss man dann in Kauf nehmen. Für mich überwiegen die Vorteile. Es ist einfach praktisch das Haus verlassen zu können ohne vorher nachzusehen ob man einen Schlüssel dabei hat. Zudem ist der Zutritt - speziell mit dem BT Modul - viel schneller.

Der FP funktioniert bei mir zwar in 90% der Fälle aber ist nicht so komfortabel. Bei meiner Frau ist das wirklich nicht vernünftig nutzbar und das wußten wir bei der Anschaffung auch nicht. Sie ist nicht zufrieden damit und das kann ich verstehen. Einige Frauen haben wohl weniger tiefe Rillen in den Finger, haben kalte Finger und da tut sich der Scanner einfach schwer. Als ALLEINIGE Zugriffsmöglichkeit würde ich das auf keinen Fall verbauen. In der Tür integriert ist es mit einem Austausch natürlich schwer. Eine Codetastatur wäre wohl von den Einbaumaßen kompatibel, ist aber deutlich unsicherer.
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gbglace
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#17

Beitrag von gbglace »

Den Komfort würde ich auch nie bezweifeln, mir hätte bei der Sanierung aber eine neue Türe das Budget gesprengt, daher ist es eine ganz klassische.
In paar Jahren kommt die aber ggf auch mal ausgetauscht.

Mir wäre da dann wohl so eine Türe ganz lieb die man auch von Außen per Art Klinke bedienen kann, dann darf die gern elektrisch aufschließen aber eben nicht den Schnapper einziehen. Oder es muss oben ein mechanischer Schließer vorhanden sein, das die Gummidichtung angedrückt bleibt und die Tür dann auch wieder verriegeln kann. So ein Aufschwenken des Türblattes durch die Gummidichtungen geht ja gar nicht.

Ich habe wenigstens noch so ein Windfang und der Eingang ist nicht Blickrichtung Straße, aber wenn ich die hier sonst so üblichen Grundrisse sehe wo dann mal eben gleich fast das Wohnzimmer gefrostet wird und das ganze auch schon fast direkt am Bürgersteig passiert.

Und die elektronischen Komponenten im Türblatt würde ich auch nie haben wollen, dann muss es eben ein anderer Hersteller sein. Umbauzyklen Haustüre im Haus sind deutlich langfristiger als die Haltbarkeit von elektronischen Bauteilen (sollte der Hersteller direkt davon was auf Lager produziert haben) bzw. der technische Fortschritt in den elektronischen Komponenten und deren Abwärtskompatibilität (falls der Hersteller eben keine Ersatzteillagerhaltung hat und dann der neue FP oder sonstige Sensoreinheit nicht mehr passt).
Grüße
Göran

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taurus2204
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#18

Beitrag von taurus2204 »

Ich habe noch einen sehr trivialen Tipp: Einfach etwas fester aufdrücken. Der Scanner reagiert nicht so gut, wenn der Finger nicht vollflächig aufliegt. Passiert meiner Frau auch ständig, weil sie nur ganz sachte drüber fährt. Nachdem sie das aber verstanden hat, geht's auch gut...

Zu trockene/nasse/dreckige Finger sind natürlich auch immer eine Fehlerquelle. Handcreme könnte eine Ursache sein...
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gurumeditation
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#19

Beitrag von gurumeditation »

Ich habe das gleiche Problem: Normale Erkennung geht schnell und hat eine hohe Trefferrate, aber bei einer Person (auch weiblich) macht schon das Anlernen Probleme. Die geforderte Anzahl positiver Erkennungen zum Abspeichern zu erreichen ist schon schwierig, die spätere Erkennung zum Öffnen auch. Ich habe keine Statistik geführt, aber die 10% Erkennungsrate erscheinen mir eine plausible Größenordnung zu sein.

Handcreme war bei dem Test nicht im Spiel, es wurden unterschiedlich stark aufgelegte Finger probiert. Eine Lösung habe ich bislang nicht gefunden.

Als Workaround dienen uns RFID Tags - zum Glück hatte ich in weiser Voraussicht den Kombi-Leser FP+RFID bestellt.
--
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