[Erfahrungsbericht] [V4.8] Umbau bestehende Heizungsanlage

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gbglace
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[V4.8] Umbau bestehende Heizungsanlage

#1

Beitrag von gbglace »

So zusammen,

in einigen Threads und anderen Formaten habe ich ja schon mal begonnen mein Heizungsproblem zu schildern.

Ich packe das hier mal in einen separaten Thread. Es soll weniger ein Diskussionsthread werden. Mehr eine Vorstellung eines Projektes und im Austausch mit Euch eine Sammlung von Lösungen einzelner Probleme die ich bei der Realisierung habe.
Es wird nicht immer alles mit direktem TWS-Bezug sein aber der soll hier doch eine zentrale Rolle spielen.

Also was habe ich da vor.
Ich habe mir letztlich eine PV Anlage gebaut.
Sie liefert ohne Schnee und bei voller Sonne auch im späten Dezember mehr elektrische Energie als was dem Tagesverbrauch der angeschlossenen zwei Haushalte entspricht.

Allerdings sind die beiden Merkmale kein Schnee auf den Panelen und sonnige Tage leider nur sehr selten gleichzeitig eintretende Wettereingenschaften im November/Dezember/Januar.
In dem Zeitraum Mitte/Ende Febraur bis Anfang November komme ich doch grundsätzlich in die Situation eine gute Portion Überschuss zu generieren.

Im Winter schaffe ich also bei den speziellen Wettereigenschaften auch gerne mal über 20kWh Ertrag, bei durchschnittlich 17kWh Tagesverbrauch.
Im Sommer steht das Verhältnis bei 10kWh Verbrauch zu ca. 130-150 kWh Ertrag.

Im Sommer fällt dann aber auch ein erheblicher Anteil auf Zeiten negativer Börsenpreise, für die es dann auch schon keine Einspeisevergütung mehr gibt für diese Anlage und es meist auch kein wirklich netzdienliches Verhalten wäre zu diesen Zeiten einzuspeisen.
Die dafür notwendige Verteilung der Energien macht zum Glück die Anlage mit Ihren Fähigkeiten derzeit schon ganz allein.

Der TWS bekommt da gerade von mir die Aufgabe alle notwendigen Steuerungsgrößen zu speichern und uzu dokumentieren, daher letztlich mein Interesse an den dazu passenden Logikbaustein als Universalzähler.

Und mein Ziel ist des dann auch mal die schon vorhandene Logik in dem PV Steuergerät mindestens genausogut nachzubauen oder auch zu verbessern.
Aber das hat hier für mich noch nicht die hohe Priorität, da dies doch ganz gut funktioniert, was die bei Victron Energy programmiert haben.
Aber wie immer gilt, was Du alleine kannst lokal erledigen mach auch besser dort.

Um diesen Energieüberschuss also möglichst vollständig in die Hochlaststunden verschieben zu können, sind gerade noch 5 weitere 16kWh Akkupacks auf dem Weg nach D. Ich werde da dann also ab der kommenden Saison insgesamt 120kWh elektrische Speicherkapatzität haben.
Die letzten 5 Packs kosten mich da aktuell jeweils 1300€ das ist ein grundsolider Preis mit zweistelligen EUR je kWh Speicherkapazität. Die notwendige Infrastruktur WR und Busbars usw. wurde bereits mit dem bisherigen Stand 45kWh errichtet.

Aber die ganze PV-Anlage soll hier eigentlich gar nicht der Kern des Threads sein, er ist nur erwähnt, um einzelne Rahmenparameter zu verstehen.

Also mal zur Heizung.

Im Keller steht derzeit ein solches Ding:
Viessmann Vitosol 300F Gasbrennwert-Kompaktgerät

https://www.viessmann.rs/content/dam/p ... _300-W.pdf

Das ist ein 750l Wasserspeicher mit fest dran montierter Hydraulikeinheit und darüber sitzender Vitidens 300W Gasbrennwerttherme. In der Hydraullik sind ein Mischermodul für einen Heizkreis und eine Regeleinheit für einen Solarthermiekreis integriert.
Auf meinem Hausdach gab es dazu passend vor der Monatge der PV Anlage auch noch 3 Stück Visosol 200 Vakuumröhrenkollektoren also 7m².
(wer die noch benötigen kann, gerne Melden sind noch abzugeben)

Durch diesen Rückbau ist das da jetzt eine 11kW Gasbrennwerttherme die vor einem 750l Puffer/Trinkwasser speicher sitzt, der in dem unbeheizten und thermisch undichten Keller einen enormen Wärmeverlust hat und nun auch in der Übergangszeit und im Sommer per Gasverbrauch warmes Wasser und Raumheizung erbringt.

Das ist natürlich thermisch ineffizient aber genauso monetär ineffizient wäre es derzeit diese 11 Jahre alte regelmäßig gewartete Anlage rauszuwerfen und durch eine WP zu ersetzen. Das ist zwar das längerfristige Ziel, aber dazu muss es in den nächsten Jahren noch mehr bauliche Anpassungen geben.

Kurzfristig ist es also jetzt das Ziel diese Heizungsanlage sinnvoll mit der PV Anlage zu kombinieren.

Was ich noch suche sind technsiche Angaben dazu mit wieviel thermischer Leistung man den Pufferspeicher beaufschlagen kann, damit er warmes Wasser in sich speichern kann, gerade in einem Bereich von 45°C bis 70°C. Ich konnte da bisher noch nichts passendes auslesen.

Daher die Hoffnung das hier im Forum jemand Aussagen zu treffen kann weil er da ggf die Datenblätter besser versteht als ich oder andere Quellen zur Viessman-Technik hat.

Warum interessiere ich mich für diese Angabe?

Naja ich möchte da jetzt nicht die Einspeiselösungen überdimensionieren, so dass diese dann ins Takten geraten weil der Einspeisekreislauf da beginnt zu üerhitzen.

Ich möchte da dann jetzt den bisherigen Solarthermiekreislauf mit elekrischen Energieträgen versorgen.

Die Anlage hat alle notwendigen hydraulischen Komponenten verbaut. Es ist eigentlich nur die passende alternative Energiequelle zwischen die beiden Anschlüssen Vor/Rücklauf zu verschrauben und einen Temperaturwert für das in diesem Kreislauf befindlichen Wasser zur Verfügung zu stellen.
Der passend in die Regelung integrierte T-Sensoranschluss ist vorhanden, da die Strippe vom Dach bis Keller nicht sauber rückgebaut wurde. muss ich da also noch einen neuen Sensor anschließen.


Insgesamt sehe ich da jetzt drei mögliche Quellen für die Wärme.

A) Heizstab
B) Wärmepunmpeneinheit
C) flüssigkeitsgekühlten Kryptominer.


Für die Lösung A) sehe ich folgendes:
  • externe Heizstab-Box ohne Pumpengruppe
  • passender Heizstab 400V dreiphasig mit xkW Leistung (x abhänhig von der Aufnahmekapazität der Speicherladefunktion)
  • passender Leistungssteller für die "Dimmung" des Heizstabes.
  • Überdruckschaltkontakt und Schütz als Sicherheitsschaltung für den Heizstab
  • gute Logik im TWS zur Berechnung eines Stellwertes (Dimmstufe) für den Heizstab.
  • 0-10V Anlaogausgang KNX oder sonstig per TWS triggerbar.

B)
statt oder ergänzend zum Heizstab kann ich mir hier aber auch eine WP Einheit vorstellen.
Diese würde ich dann auch gerne mit im Winter reduziert vorhandem PV Ertrag und auch direkt mit günstigem Netzbezug betreiben, um statt des Gases Warmes Wasser zubereiten. An der Stelle wird der Heizstab im energetischen 1:1 Verhältnis sich nicht lohnen.

Allerdinsg geht der aktuelle Trend von Brauchwasserwärmepumpen immer zu Geräten die das direkt mit einem Wasserspeicher kombinieren. Das benötige ich ja hier nicht. Und eine zu große Lesitungsklasse kann ich da auch nicht benötigen, siehe die offene Größe Lesitungskapazität des Puffers über den Solarthermiekreislauf.
Und viel wesentlicher, ich kann will dafür jetzt keine Splitanlage installieren, das ergibt zu viel Bauumfang der später wieder zu ersätzen wäre.

C)
Hat den Charm das eine solche laufende Anlage die elektrische Energie in Wärme aber auch gleichzeitig in "Geld" umwandelt.
Durch die Möglichkeit die Abwärme mit der Wasserkühlung auch irgendwie über den Puffer leiten zu können ist das doch eine interessante Verwendung von Überschuss-PV Energie.
Denn auch die 120kWh können zu wenig werden und ggf gibt es auch an manchen Sommertagen zu wenig Zeit mit nicht negativen Börsenpreisen um auch die 120kWh mit Zeitversatz wieder leer zu bekommen. Und bevor es dann gedrosselt werden muss, dann lieber im Sommer überdiesen Weg thermisch verheizen.
Und beim Umweg PV in Speicher und vom Speicher ins Netz entstehen ja auch nicht unerhebliche Verlustleistungen in Form mehrerer Heizgebläse im Technikraum, die dann auch erst noch mit einer Klimaanlage entsorgt werden müssen. Später wenn die Gasthermenkombination mal ganz weg kommt, wird diese Aufgabe dann eh eine Brauchwasser WP übernehmen, den Technikraum etwas zu kühlen.

Und statt jetzt die WR Heizgebläse zu verwenden war mein Gedanke so einen Kryptominer zu befeuern und dessen Abwärme in den Pufferspeicher zu geben. Wobei im Sommer wenn der dann auf reichlich Betreibsstunden kommt, muss mann ggf einen alternativen Wärmetauscher außerhalb des Hauses ergänzen.

Die notwendigen Logiken für die Minerstuerung würden dann auch im TWS laufen und ebenso die Bedienung der API zur Steuerung der bedarfsgerechten Rechenleistung.



Auf Grund des recht komfortablen elektrsichen Speichervolumens soll es aber primär eine Logik zur Deckung des tgl. Wärmebedarfs im Medium Wasser bereitet aus PV Überschuss oder auch sehr billigem Netzbezug werden. Die Heizleistung soll also nicht primär zur "Überschussvernichtung" dienen.
Ausnahme Lösung C) sofern der darüber erzielbare Ertrag in Kryptowährung, der Einspeisevergütung, unter Beachtung des zusätzlichen Wandlungsverlustes durch den WR beim Entladen des Speichers, überlegen ist.


So das mal zu meinen Umbauplänen an der bestehenden Heizung.
Wenn die Anlage mal vollständig ersetzt wird, wird es eine reguläre WP mit Außeneinheit für den Heizbedarf geben und eine davon separate Anlage als Brauchwasserwärmepumpe. Den Stumpfsinn mit dieser Warmwasservorrangregel und keinen gleichzeitigen Betrieb derer beiden Kreise will ich da nicht mehr mitmachen.


Kleines Nebenproblem:
Da ich später dann aber auch mal eine passend dimensioneite WP installieren will, würde ich dann jetzt auch gern einen Wärmemengenzähler nachrüsten.
Die idealtypischen Heizlastberechnungen in Neubauten kann ich hier im sanierten Altbau eh nicht anwenden bzw. kann ich das auch nicht. Ein fertiger Zähler. Heizung soviel Energiebedraf bei soviel Außentemperatur und soviel Inneraum T Nievau ist mir da lieber.

Von solchen Wärmemengenzählern habe ich auch schon immer viel gehört. Aber mal ganz dumm gefragt was ist das wirklich und wie schaut das Ding aus? Gibt es wirklich ein Zählwerk was mir da direkt kWh ausgibt?
Oder funktioniert das nur kombiniert mit anderen Geräten, weil das dann nur ein Wasserzähler zur Erfassung des Volumnstromes ist und Vor/Rücklauftemperatur muss man separat messen und dann alles drei verformeln?

Quergedanken die ich aber doch schon verworfen habe:

Technische Alternative
Zur allgemeinen Steuerung der ganzen Heizugsgerätschaften habe ich mich auch schonmal bei der Technsichen Alternative umgeschaut.
Aber deren Komponenten gehen glaube alle über das Ziel hinaus.

Denn die bisherige Vitotronic 200 H01 kommt mit der Verwertung des Solarthermieertrages sehr gut zurecht. Dafür benötigt das Ding einfach nur einen T-Sensor am Kollektor also hier z.B. bei Lösung A) von dieser Heizstabbox.
Für diese Integration braucht es da eine UVR16x2 nicht.

Nur eben für diese Trennung bzw. dem gewollten Parallelbetrieb von Heizkreis und Speicherladepumpe, dafür bräuchte es eine solche Steuerung. Aber irgendwie streubt es sich mir nur für dieses Feature mal eben die 650-800 € auszugeben.

Meine Alternative Lösung dafür ist da dann ein einfacher Schaltaktor der bei Bedarf die Heizung kurz vom Strom trennt und diese sich dann wieder daran erinnert. ahh es soll ja jetzt kein Warm Wasser gemacht werden, es ist ja das Zeitfenster für den Heizkreis. So einen Viessaman-Optolink habe ich da auch noch irgendwo in der Grabbelkiste, um die für die Logik der Schaltbednung notwendigen Parameter aus der Vitotronic auszulesen.
Stichwort Vcontrold.

Und natürlich mal neue Kellerfenster und Kellertür, damit der Puffer nicht mehr diese immensen Wärmeverluste erleidet. (einstellige Temperaturen im Keller sind da derzeit nicht förderlich).


AC-Thor Heizstab
Die öfters schon erwähnten AC-Thor Kombinationen von MyPv kommen nicht in Frage, da diese schon wieder zuviel Logik haben, die ich Dank des TWS nicht benötige.
Und sie kosten auch einiges und es gibt keine Version für eine externe Heizbox, nur direkter Einbau.

Daher die aktuelle HW-Suche nach:
  • günstigen "dimmbaren" Heizstab 400V 3p
  • passenden Leistungsregler
  • passende externe Heizbox
Sicherheitsschaltung externer Heizstab
Die Sicherheitsschaltung für die AC Versorgung des Heizstabes würde ich im Detail wie folgt aufbauen egal welche Komponenten es werden.

Die im TWs laufende Logik zur Heizwertberechnung x% muss zyklisch ein Lebenszeichen senden.
Dieses geht an einen KNX-Schaltaktor und der generiert entsprechend zyklisch einen Schaltimpuls.
Der Schaltimpuls geht an einen konventionellen Eltako Treppenlichtschalter der retriggert werden kann.
Der Treppenlichtschalter schaltet dann den Steuerkreis eines 3phasen Schützes (Schließer NO).
In Reihe zu diesem Treppenlichtschalter am Steuerkreis der Spule, soll noch ein Druckschalter geklemmt sein.
Der Druckschalter soll in der Heizstabbox montiert sein, passende Anschlussstutzen für Manometer habe ich an solchen Heizboxen schon gesehen.
Der Druckschalter soll als Öffner bei Überdruck arbeiten.

Der temperaturwert geht ja als Inputwert in die Logik, kennt da wer Bauteile als quasi "mechanischen" Temperaturschalter?
Dann ließe sich auch ein solcher noch als dritter Sicherheitsauslöser in Reihe in den Steuerkreis des Schützes integrieren.

Hier auch wieder mal die Frage an bewanderte Hydrauliker, nach welchen genauen Begriffen muss ich da schauen, um einen solchen passenden Druckschalter zu suchen (öffnet bei Überdruck).

Ansonsten gerne ein paar Meinungen zu dem Projekt.
Und welche Variante A/B/C Ihr da ggf auch vorhabt.
Grüße Göran
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SchateMuhl
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#2

Beitrag von SchateMuhl »

Hallo Göran

Das ist ja ein Projekt was du vor Dir hast.

ein Paar Punkte von mir.
- ich habe 100kWh Batterie Speicher, was mir im Sommer genug Energie speichert um mein Dienstwagen abends voll zu machen, im Winter steht er immer mit min 40% gefüllt da und macht nur die Netzausfall Sicherung.
- Bei guten Wintertagen läuft meine WP für das Haus (Stiebel Elton WPS25) tagsüber mit dem PV Überschuss, da bleibt so gut wie nichts für die Batterie
- In der Übergangszeit liebe ich immer noch meine 30 qm Thermie Platten, mit den ich ab April bis September meinen Pool auf 28° heize.
- für WW habe ich einen Speicher mit WP Aufsatz und Register für die Thermie Anlage.

Die komplette Reglung meiner 3 Heizkreise und die Thermische Puffer, WW, Pool Beladung mache ich mit 2 UVR16x2, Die Teile sind ihr Geld wert.
Die Daten beider UVR's sende ich mit an den TWS per REST API, geht ohne Probleme.

Was ich mit dem Ganzen eigentlich sagen will, die UVR16x2 kannst du immer verwenden, ich regle damit auch die Vorlauftemperatur meiner WP.
Grüße
Andreas

TWS 3500M ID:992 /XL ID:1198 , VPN offen, Reboot nach Absprache
- KNX mit TWS, 1Home, ENO Gateway, ETS
- PV Anlagen AC gekoppelt mit Fronius IG 40/60 und Symo 10KW
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#3

Beitrag von gbglace »

Ja die UVR wird es womöglich später auch mal werden wenn das Gerät verschwindet und es dann mit WP einige Einzelkomponenten werden die dann gut orchestriert werden müssen. Aktuell ist es eben nur dieser WW Vorrang der mich stört. Wobei der auftauchende Fehler dann auch nur im Winter Auftritt und somit dem undichten Keller geschuldet ist. Aber dafür muss ich mich was sparen.

Alle Fußböden bis auf Den Kiesboden raus und quasi neue Bodenplatte rein und dann auf dem Höhenniveau dann neue Dichte Kellertür, die aber Gene was breiter und somit neues Sturz bekommen sollte. Aber wegen der geringen Kellerhöhe wieder ein Sonderformatschnäppchen werden wird.

Die UVR direkt einbauen würde ich in Betracht ziehen wenn sie im Einsatz mir dann auch als GW mehr Daten aus der gesamten IST Anlage liefern würde.
Aber da habe ich noch nicht so richtig rausgelesen, was da dann alles umgestöpselt werden muss von dem ganzen Vitotronic Board auf die UVR. Und wenn nicht umgestöpselt wie sprechen die beiden miteinander.

Ich habe ja schon diverse Elektronik HW im Bestand die ie produktiv gegangen ist, weil es irgendwo dann doch nicht passte. Das Ding ist mir aber für so ein Experiment wo.kir die Vitotronic aber auch bei Hops gehen könnte doch zu teuer.

Mein Heizi verbaut das Ding halt nicht und sonst kenne ich da keinen der so eine UVR mal in eine Viessmann eingebaut hat. Dann tät ich mir das mal in live gerne anschauen.
Grüße Göran
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fsl
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#4

Beitrag von fsl »

gbglace hat geschrieben: Mi Jan 07, 2026 9:16 pm Von solchen Wärmemengenzählern habe ich auch schon immer viel gehört. Aber mal ganz dumm gefragt was ist das wirklich und wie schaut das Ding aus? Gibt es wirklich ein Zählwerk was mir da direkt kWh ausgibt?
Oder funktioniert das nur kombiniert mit anderen Geräten, weil das dann nur ein Wasserzähler zur Erfassung des Volumnstromes ist und Vor/Rücklauftemperatur muss man separat messen und dann alles drei verformeln?
Vom Prinzip her braucht man den Volumenstrom sowie das Temperatur-Delta zwischen Vorlauf und Rücklauf. Mehr messen Wärmemengenzähler nicht, der Rest ist Berechnung (Q = c * m * ΔT: Wärmemenge = spezifische Wärmekapazität (c) * Masse (m) * Temperaturdifferenz (ΔT), da gibt's dann noch Vereinfachungen, einfach mal suchen)

Insbesondere bei WP-Anlagen ist die Spreizung (ΔT) recht gering, so dass man die Werte ziemlich genau messen muss, weshalb kommerzielle Wärmemengenzähler immer mit Temperatursensoren kommen, die dann auch kalibriert sind. Selbst nachbauen wird aufgrund der Toleranzen schwierig. Das spricht für ein Kompaktgerät, aber man kann auch einen diskreten Volmenstromsensor und Temperatursensoren hernehmen und dann mit einer eigenen Logik berechnen. Ist halt u.U. nicht genau genug.

Wenn man ein kompaktes Gerät nimmt, muss man ziemlich genau darüber nachdenken, wie man die auslesen will. Da gibt es je nach Schnittstelle und Modell Beschränkungen, die nicht immer vorab deutlich sind. Idealerweise versorgt man den Zähler dann auch mit einer externen Spannung, so dass die Batterie nicht vorschnell leergenudelt wird.

Da ich auch gerade dabei bin, mir solche Dinge anzuschauen: KNX-Zähler (i.d.R. von Lingg & Janke umgebaute Kamstrups) finde ich zu teuer für was sie bieten. M-Bus ist häufiger, aber da bin ich mir noch nicht sicher, wie man das idealerweise weiter verarbeiten würde. Mein Traum wäre ein KNX/IP-M-Bus-Gateway.

Dem Gerücht nach speisen sich die Zenner Zelsius-WMZ mit M-Bus aus der M-Bus-Spannung, aber das habe ich nicht verifizieren können (keine Antwort von Zenner bekommen). Ich glaube, im Photovoltaikforum war zu diesem Thema Einiges zu lesen. Wenn Du das nicht selber einbaust, musst Du aber den Heizungsbauer antanzen lassen, um die die entsprechende Einbaustrecke mit Kugelhähnen einzubauen.

Wenn Du aber perspektivisch sowieso auf TA gehst, könnte es sich lohnen, deren Sensoren einmal anzuschauen, das wäre dann schon einmal integriert. Dazu weiß ich aber nichts Näheres.
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cheater
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#5

Beitrag von cheater »

Servus Göran,
mal als schneller Input. Das Video hab ich gestern Abend erst gesehen:

Grüße, Dominic

Timberwolf 2400 #126, VPN offen, Reboot nach Absprache

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#6

Beitrag von gbglace »

fsl hat geschrieben: Do Jan 08, 2026 7:03 am Mein Traum wäre ein KNX/IP-M-Bus-Gateway.
Ja da werde ich mal bei den Open-KNX Kollegen nachfragen ob die da Möglichkeiten sehen.


@cheater
Schaue ich mir heute Nachmittag auf der Heimfahrt an.
Aber ja solche Sachen suche ich grundsätzlich.
Grüße Göran
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Sunshinemaker
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#7

Beitrag von Sunshinemaker »

Moin @cheater @gbglace

Einfach mal nach „Inline Heater“ googeln. Gibt es schon lange was der gute Mann Erfunden hat.
LG Sören

TWS 3500 XL / ID 846 / VPN:offen / Reboot nach Rücksprache

cheater
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#8

Beitrag von cheater »

Ich selbst fand das jetzt auch nicht sooo innovativ.

Bei Göran würde es meiner Meinung nach eh nicht so viel Sinn machen, den Rücklauf hochzuheizen, da er ein Brennwert Gerät hat.

Grundsätzlich gibt es auch schon länger Elektroheizkessel von Bosch etc. Im Prinzip sind das grosse Heizstäbe.
Grüße, Dominic

Timberwolf 2400 #126, VPN offen, Reboot nach Absprache

Sunshinemaker
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#9

Beitrag von Sunshinemaker »

Naja die Effektivität muss an jeder anlange geprüft werden. Kann auch Sinn machen so etwas an einem Brennwertgerät zu nutzen.

Spätestens wenn eine WP Einzug gehalten hat spielt da alles keine Rolle mehr. Wenn im Winter nur 20kwh erzeugt werden und 17 davon im Haus verbraucht werden, ist ja nichts mehr für die WP über…..

Meine WP z.B. zieht aktuell durchgehend 2-4kW bei den aktuellen Temperaturen.
LG Sören

TWS 3500 XL / ID 846 / VPN:offen / Reboot nach Rücksprache

eib-eg
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#10

Beitrag von eib-eg »

Der Puffer ist das entscheidende Teil
Dadurch das er Solartermie hat oder hatte kann er statt Solartermie nur den wärmerzeuger solarplatte gegen einen e heizstab tauschen
Dies ist die billigste Möglichkeit Energie in Heizung und Warmwasser zu transportieren
Alles andere ist mit großen Umbau behaftet
Steuerung müsste der Wolf mit maximaltemperatur des puffes regeln, wegen der Warmwasser Spirale im Puffer
Der komplette kladaradasch seitens Solartermie kann bleiben bis auf die beiden solarleitzngen die Richtung Dach gehen mit Fühler
Den Fühler in 🤣 sagen wir mal das übertriebene Teil im Video zu verankern das die Solartermie den erwärmten Teil fördert

Ausdehnungsgefäß ist hierbei zwingend notwendig weil dies dann obwohl Wasser verwendet werden kann als übertragungsmittel in sich wider ein eigenes System ist.

Aktuell zu wenig Zeit um genauer eingehen zu können

Aber fürs erste Mal zum nachdenken
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