Insolvenz der Elaborated Networks GmbH

Leider müssen wir Sie heute darüber informieren, dass das Amtsgericht München mit Beschluss vom 16. Oktober 2026 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Elaborated Networks GmbH unter dem Aktenzeichen 1509 IN 1258/26 eröffnet hat.

Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Dr. Matthias Hofmann bestellt. Dieser hat die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über das Vermögen der Gesellschaft übernommen.

Die Gesellschaft firmiert ab sofort unter dem Namen: “Elaborated Networks GmbH in Insolvenz”. Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft wurde im Zuge des Verfahrens eingestellt. Eine Erbringung von Leistungen oder Lieferungen ist leider nicht mehr möglich. Die Cloud-Dienste werden bis auf weiteres im Rahmen einer privaten Initiative aufrechterhalten, dies kann jederzeit widerrufen werden.

Sollten Sie noch offene Forderungen (§ 38 InsO) gegen die Elaborated Networks GmbH haben, werden Sie gebeten, diese direkt beim Insolvenzverwalter bis zum 7. Dez. 2026 zur Insolvenztabelle anzumelden. Bitte richten Sie sämtliche diesbezügliche Korrespondenz direkt an das Büro des Insolvenzverwalters:

Rechtsanwalt Dr. jur. Matthias Hofmann
Unterer Anger 3
80331 München

Telefon: +49(89)5480330
Telefax: +49(89)548033111
Email: mail@pohlmannhofmann.de

Wir bedanken uns für die bisherige Zusammenarbeit und stehen Ihnen bei Rückfragen in Abstimmung mit dem Insolvenzverwalter unter support at elabnet dot de gerne zur Verfügung.

Details zum Verfahren und den privaten Initiativen stellen wir Kunden in einem nicht-öffentlichen Bereich zur Verfügung. Falls Sie hier keinen Zugriff haben, dann tragen Sie bitte Ihren Forennick in die Registrierung Ihres Servers ein und senden uns den Nick zusammen mit der ID Ihres Timberwolf Servers an support at elabnet dot de. Falls Sie hierzu erst einen Nick anlegen müssen verfahren Sie genauso. Das Bestätigungsmail nach der Anmeldung kommt aus technischen Gründen derzeit nicht, die Aktivierung erfolgt dann manuell nach Ihrer Mail an uns.

Stefan Werner
Geschäftsführer (ohne Vertretungsmacht)

[Problem] [4.0 IP1] Bodenfeuchtesensor - Messwert

Diskussion über unsere Sensoren & Akoren sowie Tipps & Tricks zum Einsatz, Einbau, Erfahrungen usw.
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[4.0 IP1] Bodenfeuchtesensor - Messwert

#1

Beitrag von Chris M. »

Wenn ich mir die Messwerte vom Bodenfeuchtesensor (Applikation hPa) ansehe, dann folgt die grundsätzliche Kurve der Erwartung, aber im Detail sieht die Form "interessant" aus:
Bild
Gerade die grüne Kurve in der Mitte vom Bild zeigt ein interessantes Verhalten. Starten wir z.B. um 0:00 Uhr, dann fällt der Wert leicht in einer glatten ("differenzierbaren") Kurve und Springt dann auf ein neues, höheres Niveau. Von dort geht es wieder glatt leicht nach unten, bis der nächste Sprung nach oben kommt. Um ca. 7:00 Uhr dreht sich das ganze dann um und der Wert steigt wieder leicht und glatt um dann per Sprung zu fallen. Und so weiter. Das ganze ist mit Spikes überlagert, die man meist sogar auch als entsprechende Sprünge interpretieren kann bei der z.B. das LSB toggelt.

So ein Verhalten kenne ich, wenn in der Umrechnungsformel intern (ungeschickt) gerundet wird. Oder z.B. Vor- und Nachkomma-Stellen in getrennten Werten berechnet werden und dann beim Zusammenfügen die Vorkomma-Zahl um eins falsch ist. (Das Delta der Sprünge ist übrigens ca. 10, falls das weiter hilft)

Sind die Wert so richtig, oder ist da ein Bug in der Umrechnung drinnen?
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#2

Beitrag von Chris M. »

Ich glaube ich kann meine Frage jetzt auch selber beantworten:

Rechne ich von Bodenfeuchtewert (grün) die Temperaturkompensation (gelb) wieder raus, so kommen die unkompensierten Werte (blau) heraus:
Bild
Diese liegen nun (im Rahmen von kleineren Rundungsartefakten) auf diskreten Niveaus.

=> Das von mir beobachtete Verhalten ist folglich ein Artefakt von "grob" aufgelösten Feuchte-Messwerten und fein aufgelösten Temperaturwerten.

=> Das eigentliche Problem ist eine vorgegaukelte Genauigkeit.

=> Lösung: Hier müsste die Ausgabe (v.a. die des korrigierten Wertes) auf die Genauigkeit des Messwertes gerundet werden
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#3

Beitrag von zoonuser »

Guten Tag,

die Auflösung in Stunden ist nicht aussagekräftig. Siehe meine Auswertung. Ein Einbrüche sind jeweils eine Bewässerung von 15 bzw. 20 l/m².
Grüße
Enrico

Bild
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#4

Beitrag von StefanW »

Hi Chris,

ich gebe das mal weiter, eine so fein aufgelöste Messung ist womöglich nicht sinnhaft und wir hätten diese glätten müssen. Womöglich sehen wir hier ein Bitrauschen.

lg

Stefan
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#5

Beitrag von Chris M. »

zoonuser hat geschrieben: ↑Do Jun 08, 2023 10:11 am die Auflösung in Stunden ist nicht aussagekräftig.
Für die Entscheidung ob bewässert werden muss oder nicht hast Du vollkommen recht. Und das Rauschen mit einer Amplitude von 10 hPa hat für diese Entscheidung auch wenig Einfluss.

Mir ging es um den Wertverlauf bzw. die Signalaufbereitung. Die sah für mich auffällig aus - und auch in Deinem Screenshot kann man diesen Effekt sehen :)
StefanW hat geschrieben: ↑Do Jun 08, 2023 12:17 pm ich gebe das mal weiter, eine so fein aufgelöste Messung ist womöglich nicht sinnhaft und wir hätten diese glätten müssen. Womöglich sehen wir hier ein Bitrauschen.
Mit dem Ergebnis von meinem zweiten Post bin ich mir ziemlich sicher: Es ist einerseits ein Bitrauschen (die Spikes) und zum anderen die Überlagerung eines grob(*) aufgelösten Signals mit einer sehr fein aufgelösten Korrektur. Hier ist die Lösung ein Runden (des korrigierten Wertes) auf die gleiche Genauigkeit wie dies ursprünglichen Signals. Vermutlich also einfach ein Runden auf den nächsten 10 hPa Wert.

Das Bitrauschen wäre etwas für einen (zeitlichen) Filter. Ich vermute aber, dass es das nicht wert ist und einfach so bleiben kann. Das ist halt der Messwert und müsste dann vom Anwender im Postprocessing für die Anzeige gemacht werden.
Würde der Messwert mit einer zeitlichen Mittelung (egal ob Moving Average oder Exponentielles Moving Average) ausgegeben, so spiegelt das auch nur eine Feinheit vor die nicht da ist und macht auch noch einen Phasenversatz / Delay, also eigentlich ein schlechteres Signal als man eigentlich hätte. Bei einer Hysterese geht erst mal die Feinheit verloren. Eine Hysterese gekoppelt mit einer Mittelung wäre wohl schon sehr nah am Optimum, aber da wird's dann halt schon arg aufwändig für quasi keinen Nutzen.

___
(*) "Grob" ist hier im Vergleich zum "feinen" Korrekturwert zu sehen. Für die Anwendung (Bodenfeuchte / Bewässerung) ist das "grobe" Signal nämlich absolut ausreichend fein.
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