Hallo,
wollte heute meine beiden BlitzART Module verbauen und bin nach lesen der Dokumentation etwas verunsichert wo ich diese am besten platziere.
Ich habe in meiner UV 2 SV, einen LK und diverse KNX Aktoren. Eine Linie verläuft innerhalb des Hauses, die andere geht ins Carport. Die Haus-Linie geht bis aufs Dach zur Wetterstation. Vor der Wetterstation ist ein Dehn KNX ÜS Modul verbaut.
Hatte letztes Jahr 2 BlitzART Module bestellt und hatte mir gedacht zwischen Bus und SV jeweils eines zu setzen. In der Doku sind aber verschiedene Beispiele genannt... hinter SV, dann hinter LK und Router (TWS). Jetzt bin ich etwas verwirrt, das wäre für meinen Fall der richtige Montageort?
Zusätzlich soll die Leitungslänge zur PAS mind. 2m betragen. Was ist der Hintergrund dafür? Bei mir sitzt die PAS direkt unter dem Verteiler, sind also bestenfalls 1,5m eher noch weniger. Da muss ich wohl noch eine Schlaufe legen.
Insolvenz der Elaborated Networks GmbH
Leider müssen wir Sie heute darüber informieren, dass das Amtsgericht München mit Beschluss vom 16. Oktober 2026 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Elaborated Networks GmbH unter dem Aktenzeichen 1509 IN 1258/26 eröffnet hat.
Zum Insolvenzverwalter wurde Herr Rechtsanwalt Dr. Matthias Hofmann bestellt. Dieser hat die Verwaltungs- und Verfügungsbefugnis über das Vermögen der Gesellschaft übernommen.
Die Gesellschaft firmiert ab sofort unter dem Namen: “Elaborated Networks GmbH in Insolvenz”. Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft wurde im Zuge des Verfahrens eingestellt. Eine Erbringung von Leistungen oder Lieferungen ist leider nicht mehr möglich. Die Cloud-Dienste werden bis auf weiteres im Rahmen einer privaten Initiative aufrechterhalten, dies kann jederzeit widerrufen werden.
Sollten Sie noch offene Forderungen (§ 38 InsO) gegen die Elaborated Networks GmbH haben, werden Sie gebeten, diese direkt beim Insolvenzverwalter bis zum 7. Dez. 2026 zur Insolvenztabelle anzumelden. Bitte richten Sie sämtliche diesbezügliche Korrespondenz direkt an das Büro des Insolvenzverwalters:
Rechtsanwalt Dr. jur. Matthias Hofmann
Unterer Anger 3
80331 München
Telefon: +49(89)5480330
Telefax: +49(89)548033111
Email: mail@pohlmannhofmann.de
Wir bedanken uns für die bisherige Zusammenarbeit und stehen Ihnen bei Rückfragen in Abstimmung mit dem Insolvenzverwalter unter support at elabnet dot de gerne zur Verfügung.
Details zum Verfahren und den privaten Initiativen stellen wir Kunden in einem nicht-öffentlichen Bereich zur Verfügung. Falls Sie hier keinen Zugriff haben, dann tragen Sie bitte Ihren Forennick in die Registrierung Ihres Servers ein und senden uns den Nick zusammen mit der ID Ihres Timberwolf Servers an support at elabnet dot de. Falls Sie hierzu erst einen Nick anlegen müssen verfahren Sie genauso. Das Bestätigungsmail nach der Anmeldung kommt aus technischen Gründen derzeit nicht, die Aktivierung erfolgt dann manuell nach Ihrer Mail an uns.
Stefan Werner
Geschäftsführer (ohne Vertretungsmacht)
Leider müssen wir Sie heute darüber informieren, dass das Amtsgericht München mit Beschluss vom 16. Oktober 2026 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Elaborated Networks GmbH unter dem Aktenzeichen 1509 IN 1258/26 eröffnet hat.
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Die Gesellschaft firmiert ab sofort unter dem Namen: “Elaborated Networks GmbH in Insolvenz”. Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft wurde im Zuge des Verfahrens eingestellt. Eine Erbringung von Leistungen oder Lieferungen ist leider nicht mehr möglich. Die Cloud-Dienste werden bis auf weiteres im Rahmen einer privaten Initiative aufrechterhalten, dies kann jederzeit widerrufen werden.
Sollten Sie noch offene Forderungen (§ 38 InsO) gegen die Elaborated Networks GmbH haben, werden Sie gebeten, diese direkt beim Insolvenzverwalter bis zum 7. Dez. 2026 zur Insolvenztabelle anzumelden. Bitte richten Sie sämtliche diesbezügliche Korrespondenz direkt an das Büro des Insolvenzverwalters:
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Stefan Werner
Geschäftsführer (ohne Vertretungsmacht)
[Gelöst] BlitzART KNX Module - Platzierung
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James_T_Kirk
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StefanW
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Hi Capt´n,
Grundsätzlich:
Bei Überspannungsschutzmodulen hilft mehr auch tatsächlich mehr - im Falle des Falles.
Die 2 m beziehen sich auf die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Stoßwelle (etwa 2/3 der Lichtgeschwindigkeit) und sollen den Typ 1 / 2 Ableitern die Chance geben, zuerst zu zünden, bevor es unsere KNX Ableiter tun. Weil sonst würden sich unsere KNX-Module aufopferungsvoll dem Heldentot hingeben bevor die TYP 1 / TYp2 Ableiter die Chance hatten, ihren Teil der Arbeit verrichten. (Die Stoßwelle soll erst diese Typ 1 / 2 Ableiter erreichen und danach den Rest, in der Hoffnung, dass die Ableiter die Spannung schon reduziert haben.)
lg
Stefan
Zwei Module sind (zu) wenig. Daher haben wir die auch im 5er oder 10er Pack verkauft.James_T_Kirk hat geschrieben: ↑So Jul 07, 2019 11:32 amwollte heute meine beiden BlitzART Module verbauen und bin nach lesen der Dokumentation etwas verunsichert wo ich diese am besten platziere.
James_T_Kirk hat geschrieben: ↑So Jul 07, 2019 11:32 amIch habe in meiner UV 2 SV, einen LK und diverse KNX Aktoren. Eine Linie verläuft innerhalb des Hauses, die andere geht ins Carport. Die Haus-Linie geht bis aufs Dach zur Wetterstation. Vor der Wetterstation ist ein Dehn KNX ÜS Modul verbaut.
Grundsätzlich:
- Vor und nach jedem LK jeweils ein Modul
- An jeder SV zwei Module, eines für KNX und eines für die Hilfsspannung.
- Wenn LK und SV nah beieinander sind (=im selben Schaltschrank), dann tut es auch ein Modul in der Mitte
- Ein Modul im Carport und ein Modul am Abgang zum Carport im Schaltschrank. Wenn es hier direkt zur SV geht und keine Abzweige sonst wohin hier insgesamt eines reichen.
Nun, für maximalen Schutz ist es sinnvoll, diese Module möglichst nah an das zu schützende Objekt zu setzen. Insbesondere dort, wo die zu schützenden Objekte mit Netzspannung angeschlossen sind (wie bei der KNX Spannungsversorgung) oder in der Mitte zwischen zwei Linien sich befindent, wie bei Linienverstärkern, Linienkopplern oder Bereichskopplern.James_T_Kirk hat geschrieben: ↑So Jul 07, 2019 11:32 amHatte letztes Jahr 2 BlitzART Module bestellt und hatte mir gedacht zwischen Bus und SV jeweils eines zu setzen.
Bei Überspannungsschutzmodulen hilft mehr auch tatsächlich mehr - im Falle des Falles.
Ja, das ist der Umsetzung des vorherig gesagten.James_T_Kirk hat geschrieben: ↑So Jul 07, 2019 11:32 amIn der Doku sind aber verschiedene Beispiele genannt... hinter SV, dann hinter LK und Router (TWS). Jetzt bin ich etwas verwirrt, das wäre für meinen Fall der richtige Montageort?
Bei nahen Blitzeinschlägen kommt der Blitz über die PAS ins Haus. Bei entfernteren Einschlägen über die Hausanschlussleitung, die wiederum sehr kurz mit der PAS verbunden ist. Dort wird auch der Überspanungsschutz von Typ 1 und Typ 2 angeschlossen.James_T_Kirk hat geschrieben: ↑So Jul 07, 2019 11:32 amZusätzlich soll die Leitungslänge zur PAS mind. 2m betragen. Was ist der Hintergrund dafür?
Die 2 m beziehen sich auf die Ausbreitungsgeschwindigkeit der Stoßwelle (etwa 2/3 der Lichtgeschwindigkeit) und sollen den Typ 1 / 2 Ableitern die Chance geben, zuerst zu zünden, bevor es unsere KNX Ableiter tun. Weil sonst würden sich unsere KNX-Module aufopferungsvoll dem Heldentot hingeben bevor die TYP 1 / TYp2 Ableiter die Chance hatten, ihren Teil der Arbeit verrichten. (Die Stoßwelle soll erst diese Typ 1 / 2 Ableiter erreichen und danach den Rest, in der Hoffnung, dass die Ableiter die Spannung schon reduziert haben.)
Ja, aber nur wenn du auch Typ 1 / 2 Ableiter hast.James_T_Kirk hat geschrieben: ↑So Jul 07, 2019 11:32 amBei mir sitzt die PAS direkt unter dem Verteiler, sind also bestenfalls 1,5m eher noch weniger. Da muss ich wohl noch eine Schlaufe legen.
lg
Stefan
Stefan Werner
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Chris M.
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Was ist im (Spezial?)Fall, dass Bus und 230V mit der PE getrennte Wege zur entfernten Stelle (hier: Carport) nehmen?
Würde dann nicht möglicherweise quasi eine große Induktionsschleife geschlossen werden, wenn hier der PE nun als Masse für den BlitzART her halten müsste?
(Natürlich ist die Schleife nicht direkt geschlossen, aber mit sicherheit kapazitiv "geschlossen", d.h. bildet ein LC-Glied, also ein Schwingkreis...)
Wenn der KNX über Aktoren dort mit den 230V zusammen kommt, lässt sich's eh nicht ändern. Aber wenn man dort nur über KNX versorgte Sensoren hat?
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StefanW
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Hallo Chris,
nun deshalb gibt es ja die Empfehlung, dass 230 V Netz und die Bussysteme eben NICHT getrennte Weg nehmen, weil man sonst eine Induktionsschleife aufspannt, sofern auf der anderen Seite die Leitungen wieder irgendwie zusammen laufen. Denn dort sucht sich die Spannung dann den Weg durch die Isolation.
Die Aufgabe von Überspannungsschutzelementen ist es, und die Potentiale auszugleichen und damit vor allem die Isolationen zu schützen. Weil defekte Isolationen bedeutet defekte Installationen.
Insofern mag das Schutzelement am anderen Ende der Schleife begünstigend sein für den Spannungsdurchbruch (ist ja dafür gebaut), sorgt dann aber auch dafür dass die Potentiale sich ausgleichen, zumal das - bei richtiger Installation - auf beiden Seiten passieren sollte und alles gegen PE (und bei Vorhandensein von TYP 1 & 2 Ableitern) auch gegen die Außenleitern und den Neutralleiter gebrückt wird in diesem Moment. Es wird durch die Überspannungsschutzelemente schlicht alles mit allem verbunden. Daraus entsteht ein grobes Netz, das möglichst wenig Spannungsunterschiede an allen Stellen aufweisen soll.
lg
Stefan
nun deshalb gibt es ja die Empfehlung, dass 230 V Netz und die Bussysteme eben NICHT getrennte Weg nehmen, weil man sonst eine Induktionsschleife aufspannt, sofern auf der anderen Seite die Leitungen wieder irgendwie zusammen laufen. Denn dort sucht sich die Spannung dann den Weg durch die Isolation.
Die Aufgabe von Überspannungsschutzelementen ist es, und die Potentiale auszugleichen und damit vor allem die Isolationen zu schützen. Weil defekte Isolationen bedeutet defekte Installationen.
Insofern mag das Schutzelement am anderen Ende der Schleife begünstigend sein für den Spannungsdurchbruch (ist ja dafür gebaut), sorgt dann aber auch dafür dass die Potentiale sich ausgleichen, zumal das - bei richtiger Installation - auf beiden Seiten passieren sollte und alles gegen PE (und bei Vorhandensein von TYP 1 & 2 Ableitern) auch gegen die Außenleitern und den Neutralleiter gebrückt wird in diesem Moment. Es wird durch die Überspannungsschutzelemente schlicht alles mit allem verbunden. Daraus entsteht ein grobes Netz, das möglichst wenig Spannungsunterschiede an allen Stellen aufweisen soll.
lg
Stefan
Stefan Werner
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