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Moin aus dem Saarland - Wolfgang "Kimwuff" stellt sich vor

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kimwuff
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Moin aus dem Saarland - Wolfgang "Kimwuff" stellt sich vor

#1

Beitrag von kimwuff »

Hallo in die Runde,

ich möchte mich auch mal kurz vorstellen:
Ich heiße Wolfgang, bin noch knapp unter 50 Jahre alt und als Exil-Norddeutscher im Südwesten gerade dabei, mit meiner Frau zusammen ein Haus Bj 1900, ca. 175qm zu sanieren - und zwar das volle Programm: Dach, Fenster, Haustür, Dämmung, FBH + Böden, Wärmepumpe, Sanitär, Elektrik, Raffstores, dezentrale KWL.
Eine PV-Anlage ist zwar angedacht, wird aber wohl erst später dazu kommen.

Als ITler betrachte ich alles, was Netzwerk und KNX betrifft als meine Domäne und will dem Elektriker letztlich nur die 230v-Installation überlassen. ;)
In den letzten Jahren hat sich einiges an zusammengestückelter Automatisierung bzw. Steuerung angesammelt, von ZWave-Tür-/Fenstersensoren über Zigbee-Lampen (Hue) und Steckdosen und Temperatursensoren über DECT-Heizkörperregelung über die Fritzbox.
Im neuen (alten) eigenen Haus soll die Gelegenheit genutzt werden, von Grund auf eine zukunftssichere, erweiterbare, stabile Verkabelung und Automatisierung einzubauen.

Nach einiger Recherche war klar, dass mit den Vorgaben an KNX kaum ein Weg vorbei führt. Gesagt getan - die KNX-Bibel gekauft, fleißig eingelesen, ETS6 Home gekauft, TWS 3500 dazu, Testbrett mit TWS, Spannungsversorgung, Schaltaktor mit 2 LED-Lampen gebastelt und zwei Tastsensoren rangehängt. Funktioniert gut und die Lernkurve ist recht steil.

Aktuell ist die Planung noch nicht wirklich abgeschlossen, der aktuelle Stand in Stichworten:
- im Verteilerschrank möglichst alles auf Leistenklemmen
- Räume mit mind. 5 x 1,5 für Steckdosen (3 mögliche Schaltgruppen), 5 x 2,5 Dali für 1-2 LED-Deckenspot-Gruppen je Raum, 5 x 1,5 für Raffstore/KWL natürlich KNX und Cat7-Kabel ausstatten
- abgehängte Decke als Installationsebene für Lampen, WLAN-AP, Präsenzmelder, Leerrohre, KNX-Kabel
- 2 große Installationsschächte (ehemalige Schornsteine), die für kurze Wege sorgen -> Leerrohre besser einziehbar, Revisionsschlaufen KNX/Netzwerkkabel
- Raffstores mit UP-Aktor in der Laibung (+ Steckdose), da können dann auch gleich die Fenstersensoren an Binäreingänge des Aktors
- Ekey an der Haustür mit Doorbird (SIP auf FritzPhon), Kellertür
- die Wärmepumpe soll zumindest überwacht werden
- MDT-Glastaster zur Steuerung von Licht, Raffstores (zusätzlich), Szenen und RTR (KfW sei Dank kommt man ja daran schwer vorbei, auch wenn der Nutzen bei einer gut gedämmten Hütte mit Niedrigtemperatur-FBH wohl eher überschaubar ist - ERR wird einem dann aufgedrückt).
- Außerdem noch einiges an Sensorik - natürlich Wetterstation, u.a. um die Raffstores vor zu viel Wind zu schützen und den Wärmeeintrag über die Fenster etwas steuern zu können, CO2/VOC im täglich genutzten Büro wäre sinnvoll, wenn die PV mal auf dem Dach ist wäre es schon nett, wenn das Warmwasser/die Waschmaschine/das zukünftige E-Auto dann mit Strom versorgt werden, wenn die Sonne gerade aufs Dach brutzelt.

Grundlegend soll natürlich so viel wie möglich dezentral über die KNX-Parametrierung gesteuert werden - spätestens, wenn es an das Thema Visualisierung geht oder komplexere Vorgänge gesteuert werden sollen, stößt man da aber an Grenzen, denke ich.
Bspw. muss die KWL nicht in einer Tour die Luft im Haus durchquirlen und Strom verbrauchen, wenn keiner da ist/CO2, VOC und Luftfeuchtigkeit im grünen Bereich sind oder wenn im Sommer eh alle möglichen Fenster und Türen auf sind.

Daher der TWS - der mich ansprach, weil:
- Modbux für Wärmepumpe/PV
- Ekey
- 1Wire für alle möglichen Sensoren schon dabei
- Daten sammeln und ohne riesigen Aufwand Datenreihen graphisch darstellen können
- Visualisierungen, eben auch über docker-Images
- genug Leistungsreserve, trotzdem geringer Stromverbrauch

Das soll es vorerst gewesen sein, ihr seht - wir haben noch eine Menge vor.
Die eine oder andere Fragestellung genereller Natur ist aktuell noch offen (Deckenlautsprecher? Zweite einfache Taster-ebene auf 1,1m Höhe? Doch eher KNX statt DALI für die Deckenlampen (Tunable White)? Aktor für FBH-Stellantriebe zentral im Schrank oder im HKV?).
Trotzdem ist der Dosensenker zumindest für die Steckdosen schon fleißig im Einsatz und die Mauernutfräse liegt bereit.

Aktuell hoffe ich natürlich, dass der ETS6-Import möglichst bald funktioniert, damit ich mich mit der Visu/Grafana usw. schon mal vertraut machen kann.

Und für die Zukunft hoffe ich, die dann hoffentlich problemlos funktionierende KNX-Grundinstallation mittels des TWS detaillierter gestalten zu können und Finetuning zu betreiben - da werde ich dann bestimmt noch die eine oder andere Frage hier stellen bzw. mit diskutieren.

Ich freue mich drauf!

Viele Grüße,

Wolfgang
Zuletzt geändert von StefanW am Di Mai 24, 2022 6:08 pm, insgesamt 1-mal geändert.
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#2

Beitrag von StefanW »

Hallo Wolfgang,

herzlich willkommen hier im Forum und danke für Deine - übrigens sehr gelungene - Vorstellung.

Wir freuen uns darauf, mit Dir Dein Projekt und Lösungen zu diskutieren.

Der ETS6 Projektimport ist nicht zwangsweise nötig, um sich mit Visu / Grafana zu beschäftigen. Die CometVisu benötigt überhaupt keinen Projektimport und wenn Du Zeitserien auf KNX-Objekte anlegst, dann kannst Dich auch mit Grafana beschäftigen. Weil das Programmieren von KNX Objekten geht auch mit der ETS6. Der Projektimport dient ausschließlich dazu, die Namen und Bezeichnungen von PAs und GAs zu erfahren und die DPT derjenigen GAs, die nicht mit einem Objekt verbunden sind, damit diese im Busmonitor ausdekodiert werden können. Zu mehr wird der Projektimport nicht benötigt.

Wir haben den Bedarf verstanden und arbeiten daran.

lg

Stefan
Stefan Werner
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kimwuff
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#3

Beitrag von kimwuff »

Hallo Stefan,

danke für die nette Begrüßung und den Hinweis mit dem ETS6-Import - dann kann ich ja durchaus fröhlich testen (wenn ich die Zeit dazu finde, die Sanierung hat da natürlich Vorrang - das wird wohl noch etwas dauern).

Viele Grüße,

Wolfgang
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